Bei dem elektrischen Epilierer handelt es sich um ein System aus rotierenden, gewellten Metallscheiben oder Federn, die ihrerseits die Haare einklemmen und anschließend mit der Wurzel aus der Haut reißen. Diese Methode ist schmerzhaft, kann – je nach Epilator – teuer sein und ist nicht dauerhaft.
Das Ergebnis ist kosmetisch ansprechender als bei einer Rasur, das Epilieren (Zupfen) mit der Pinzette ist jedoch mühsam, schmerzhaft und in größeren Bereichen kompliziert und umständlich.
Meistens werden mit dieser Methode die Gesichtshaare entfernt. Die Fäden werden mit zwei Händen zwischen den Fingern sehr schnell gedreht und dabei so über die Haut geführt, dass sich beim Drehen die Haare dazwischen verfangen und so herausgerissen werden. Die Fadentechnik ist schmerzhaft, auf großen Flächen nicht praktikabel und ist nicht dauerhaft.
Bisher war die Nadelepilation die einzige Methode, mit der Haare dauerhaft entfernt werden können. Sie hat jedoch einen großen Nachteil: Es kann immer nur jeweils ein Haar behandelt werden, daher ist die Nadelepilation sehr langwierig. Bei dieser Methode zur dauerhaften Haarentfernung wird eine Nadel in den einzelnen Haarfollikel eingeführt und ein Stromimpuls ausgelöst. Die Nadelepilation ist schmerzhaft, und selbst bei der Behandlung durch erfahrene Hände können beim Patienten Narben zurückbleiben.
Die Enthaarung mit Zucker wird seit mehr als 1000 Jahren betrieben und ist bis heute vor allem im Orient und in Brasilien sehr populär: Beim Brazilian Waxing wird Zucker mit Zitronensaft karamellisiert und anschließend als Ball über die entsprechenden Körperpartien gerollt. Die Haare bleiben am Ball kleben und werden somit aus der Haut gezogen.
Creme, Gel oder Schaum zur Haarentfernung eignen sich nur zur kurzfristigen Entfernung der störenden Haare. Wer sie verträgt, nutzt Enthaarungscremes im Kampf gegen den Haarwuchs meist an weniger empfindlichen Körperstellen wie Beine, Arme oder Brust.